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Sonnenuhr ArtikelBuch-Tipp: Die Digital-Sonnenuhr, Kartonbausatz macht Spaß, im Set aber billiger Hat man die Digital-Sonnenuhr einmal fertig gebastelt (und das kann dauern!), kann man wirklich mit sich zufrieden sein: Die Uhr geht (in meinem Fall) sehr genau und zeigt sogar MEZ und die Sommerzeit an. Ob sich die Anschaffung für diesen Preis allerdings lohnt, muss jeder selbst bestimmen, da es diese Sonnenuhr... Eine Sonnenuhr ist ein astronomisches Gerät, das den Stand der Sonne am Himmel zu einer genäherten Zeitangabe nützt. Sonnenuhren dienen heute vor allem zur Ausschmückung von Gebäuden und Plätzen, lassen aber bei geeigneter Bauweise und etwas Aufwand eine Ablesung auf 1-5 Minuten zu.
Sofern die Sonnenuhr so konstruiert ist, dass sie bei Sonnenhöchststand 12 Uhr anzeigt, gibt sie die so genannte wahre Ortszeit an. Das ist insbesondere bei älteren Sonnenuhren der Fall. Diese Zeit unterscheidet sich von der Zeit der lokalen Zeitzone wie beispielweise bei uns der MEZ
Im Fall des Bereichs der MEZ kann sie daher eine Differenz zur Zeit der Zeitzone von plus/minus 30-50 Minuten aufweisen, bzw. zur MESZ je nach geografischer Länge und Monat zwischen Null und -1¾ Stunden.
Bei moderneren Sonnenuhren wird die Differenz zur Zonenzeit häufig durch ein entsprechend modifiziertes Ziffernblatt korrigiert. In manchen Fällen wird auch der Fehler berücksichtigt, der durch die Ellipsenbahn der Erde und die Neigung der Erdachse verursacht wird. Bei diesen Sonnenuhren sind die Linen, die einer bestimmten Uhrzeit entsprechen, nicht gerade sondern haben die Form einer flachen Acht, das so genannte Analemma. Aufgrund der Präzession der Erdachse mit einer Periode von 23 Tausend Jahren verschiebt sich der durch die elliptische Umlaufbahn bewirkte Effekt gegen die Jahreszeiten, so dass die Form des Analemmas innerhalb der Jahrtausende eine gewisse Veränderung erfährt.
Die Sonnenuhr geht auf die griechische Antike um etwa 500 v. Chr. zurück, bzw. davor vermutlich auf die Babylonier. In dem einfachsten Fall ist sie ein Gnomon (senkrechter Schattenstab) mit einigen Zeitmarken, vor allem mit der Mittagslinie, dem Meridian. Eine riesige Anlage dieser Form mit einem ägyptischen Obelisken als Gnomon ließ der römische Kaiser Augustus auf dem Marsfeld in Rom errichten.
Genauer wird die Anzeige, wenn der Schattenstab parallel zur Erdachse ausgerichtet ist, auf der Nordhalbkugel also nach Norden unter einem Winkel = geografische Breite. Dann sind die Zeitlinien auf einer horizontalen Fläche oder auf einer Wand ein Geradenbüschel mit dem Ursprung in dem Fußpunkt des Stabes.
In den Höfen von Klöstern und Stiften sind häufig mehrere kunstvolle Sonnenuhren installiert, z.B. je eine auf der Ost-, Süd- und Westwand. Äquatoriale Sonnenuhren, Halbkugeln oder kugelförmige Exemplare bilden die Verhältnisse auf der Himmelskugel nach und finden sich häufig in alten Bibliotheken und Kloster- oder fürstlichen Sternwarten.
Im 17. und 18. Jahrhundert war die "hohe Zeit" der Taschensonnenuhren , die häufig klappbar und mit Kompass ausgeführt waren. Auch einfache Bauern-Uhren gab es, meist in Gestalt eines Messingringes, von denen manche Museen sogar Nachbauten zu dem Verkauf anbieten.
Zahlreiche Orte in dem Gebirge haben Hausberge, die nach Stunden der Sonnenuhr benannt sind, z.B. Zehner , Elfer und - am häufigsten - Zwölfer, Zwölfer- bzw. Mittagskogel usw. Die schönste dieser Bergsonnenuhren findet sich bei Sexten in den Südtiroler Dolomiten.
Siehe auch: Geschichte der Astronomie, sphärische Astronomie, Uhr, Zeitmessung, Messgerät
== Weblinks ==
Mit der Konstruktion, Restaurierung und Katalogisierung von Sonnenuhren (http://www.infraroth.de/sonnenuhr.html) beschäftigen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Sonnenuhren in der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie e.V.
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